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Erklärung technischer BegriffeDruckstufendämpfung (Compression) Die Grundeinstellung für Luftdämpfer
Die nachfolgenden Tabellen können als Anhaltspunkte verwendet werden.
Bitte beachten Sie, daß die Einstellung von vielen Faktoren abhängig ist. Nicht nur Ihr Fahrergewicht, sondern auch die Bauart des Fahrrades, Sitzposition und Ihr Empfinden entscheiden über die Einstellung. Die Luftfeder hat nun Ihre Grundeinstellung. Verwenden Sie diese als Basis für weitere Einstellungen. Sie sollten dabei das Ziel haben, möglichst viel Federweg und Komfort aus Ihrer Radaufhängung zu gewinnen. Bitte beachten Sie, daß das eigentliche Erreichen des Federwegendes (Durchschlag), nicht auf eine falsche Abstimmung hindeutet, sondern sicherstellt, das Sie Ihre Federung voll ausnutzen. Für die optimale Funktion Ihres Stoßdämpfers und der Federung sollte Ihr Fahrrad überausreichend Ausfederweg (SAG) verfügen. Bei Stoßdämpfern mit Luftfeder, können Sie den Ausfederweg mit dem Kammerdruck der Hauptkammer oder bei Dämpfern mit zusätzlicher Hilfskammer, mit einer Kombination beider Kammerdrücke auf Ihre Anforderungen einstellen. Wenn Sie den Kammerdruck der Hauptkammer erhöhen, wird der Ausfederweg geringer, verringern Sie den Kammerdruck der Hauptkammer, wird der Ausfederweg größer. Bei Dämpfern, die mit einer zusätzlichen Hilfskammer versehen sind, kann der Ausfederweg durch Erhöhen des Hilskammerdrucks vergrößert werden, da die Hilfskammer der Hauptkammer entgegenwirkt. Bei Dämpfern mit zusätzlicher Hilfskammer, bitte grundsätzlich die Hauptkammer und danach erst die Hilfskammer verstellen! Um den Ausfederweg einzustellen, müssen Sie auf Ihrem Fahrrad wie während der Fahrt mit den Füßen auf den Pedalen Platz nehmen und sich gegebenenfalls dabei an einer Wand o. ä. abstützen. Für City und XC (Cross Country) liegt dieser Wert bei ca. 15-20 % des Gesamtfederweges und für Downhill bei ca. 25 %. Bei Dämpfern ohne zusätzliche Hilfskammer können diese Werte bauartbedingt nicht immer erreicht werden. |
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